[Rezension] Die unsichtbare Bibliothek

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Titel: Die unsichtbare Bibliothek
Reihe: Band 1
Autorin: Genevieve Cogman
Verlag: Bastei Lübbe
Sprache: Englisch (Original), Deutsch
Seiten: 427
Preis: TB 14,99€
ISBN: 978-3-404-20786-2
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© Coverabbildung: Bastei Lübbe

 

Inhalt
Irene Winters ist eine Agentin, eine Bibliothekarin der unsichtbaren Bibliothek. Diese liegt zwischen den Welten und bewahrt nicht nur literarische Schätze, sondern dient auch als Tor zu den unterschiedlichsten Parallelwelten. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai, bekommt Irene den Auftrag in das London einer Parallelwelt zu reisen und dort nach einer kostbaren, seltenen Version der Grimm’schen Märchen zu suchen und sie der Bibliothek zu übergeben. Was als ganz normale Mission beginnt, entwickelt sich schnell in eine Jagd auf Leben und Tod. Denn Irene und Kai sind nicht die Einzigen, die nach dem Buch suchen.

Bewertung
Ich habe dem Buch gegenüber ein eher gemischtes Gefühl: Ich bin weder über alle Maßen begeistert, noch zutiefst enttäuscht. Also weder Flop noch Top. Es war okay. Okay bedeutet, dass mich das Buch gut unterhalten, aber nicht umgehauen hat. Es ist kein schlechtes Buch, aber der bleibende Eindruck, das gewisse Etwas, das Feuer in der Luft, hat gefehlt.

Was mir sehr gut gefallen hat: es ist eine Geschichte, die von der Jagd nach einem anderen Buch erzählt. Ein Buch, das von einem anderen Buch handelt. Der Plot und die Idee, der Bibliothek als Institution, die die Bücher vor dem Zahn der Zeit und den Menschen bewahrt und in andere Welten führt, sind super.

Aber irgendwas an der Umsetzung hat mich gestört. Die Figuren konnten mich nicht so recht überzeugen. Ich konnte keinen richtigen Zugang zu ihnen finden, es hat etwas gefehlt. Außerdem fand ich die Geschichte überladen mit Fantasygestalten aller Art. Das war dann doch etwas zu viel des Guten. Ohne weiteres hat sich Genevieve Cogman etwas einfallen lassen, sie hat es aber leider nicht geschafft mich mitzureißen.

Empfehlung
ABER, „Die unsichtbare Bibliothek“ ist ja erst der erste Band einer Reihe. Im Laufe dieses Jahres wird der 2. Teil auf Deutsch und der 3. Teil auf Englisch (Dezember 2016) erscheinen. Der zweite Teil „Die maskierte Stadt“ erscheint bei Bastei Lübbe am 12.08.2016. Ich gebe den Abenteuern der Bibliothekarin Irene Winters eine weitere Chance, weil ich irgendwie schon neugierig bin. Ich habe mir überlegt, den zweiten Teil auf Englisch zu lesen. Denn vielleicht ist bei der Übersetzung ins Deutsche ja das Knistern verloren gegangen, ich weiß es nicht. „The Masked City“ steht schon auf meiner Wunschliste. Denn wie gesagt, es ist kein schlechtes Buch. Für Liebe auf den ersten Blick hat es nicht gereicht, aber vielleicht passt es ja für den 2. Blick!

Lieblingszitat
„Vater erzählte mir oft eine Gutenachtgeschichte, die davon handelte, wie sie einmal Manuskripte in meinen Windeln und in meiner Spielzeugtasche herausgeschmuggelt hatten“ (S. 43)

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3 Gedanken zu “[Rezension] Die unsichtbare Bibliothek

  1. London ist für magische (Bücher-)Welten auch irgendwie DIE Stadt :‘)
    Ich finde es immer schön, Bücher zu lesen, in denen Bücher selbst eine große Rolle spielen… und das Zitat, das du raus gesucht hast, ist schon herrlich! Und damit vergrößert sich meine Leseliste wieder etwas mehr… ^^‘

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Leserückblick 2016 – Mein Lesezeichen Blog

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