[ACOERP Rezension] The Bastard of Istanbul

bastardofistanbul

Titel: The Bastard of Istanbul
Autorin: Elif Shafak
Verlag: Penguin
Seiten: 357
Sprache: Englisch
Preis: TB 8,99£
Erschienen: 2007
ISBN: 978024172908


Inhalt

Asya Kasancı lebt in Istanbul, sie wächst in einem Haushalt auf, der nur aus Frauen besteht: ihrer Ur-Großmutter, ihrer Großmutter, ihren drei Tanten und ihrer Mutter. Die Männer der Familie Kasancı sind mit einem Fluch belegt: sie sterben zu früh und unter unerklärlichen Umständen. Der einzige Mann der Familie lebt in Arizona, mit seiner amerikanischen Frau und der amerikanisch-armenischen Stieftochter. Als diese zu Besuch nach Istanbul kommt, bringt sie ordentlich Wirbel in das Leben der Frauen. Auf der Suche nach ihrer eigenen Identität und den Wurzeln ihrer armenischen Familie, stellt sie sich der türkischen Sicht zum Völkermord an den Armenien und sorgt dafür, dass es hinter der Fassade der Familie Kasancı zu brodeln beginnt und die wohlbehüteten Familiengeheimnisse wieder an die Oberfläche kommen. Dabei ahnt sie nicht wie nah sie ihrem Ziel gekommen ist. Eine Geschichte über Familien- und Blutsbande und die Suche nach der eigenen Identität, führt den Leser in einen dunklen Abschnitt der türkischen Geschichte und hinein in ein modernes Istanbul.

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[Rezension] Laurin

In meinem ersten „Waiting On Wednesday„-Beitrag habe ich meine Freude über das Erscheinen dieses Buches bekundet. Ich hab mir das Buch direkt am Erscheinungstag gekauft und angefangen zu lesen. Inzwischen habe ich es durch, meine Gedanken dazu gesammelt und in dieser Rezension zusammengetragen 🙂

9783764170585


Titel:
Laurin
Autoren: Wolfgang und Heike Hohlbein
Seiten: 414
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erschienen: 14.3.2016
Preis: HC 16,95€
ISBN: 9783764170585
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Autorenhomepage

© Coverabbildung: Ueberreuter Verlag

 

 

Inhalt (Klappentext)
Die Geheimnisse unter der Erde
Bei einem heftigen Erdbeben im alten Bergwerk werden Laurin und Dietrich vom Rest der Ausflugsgruppe getrennt und in einem Gang verschüttet, Geröll und Schutt machen den Rückweg binnen Sekunden unmöglich. Auf der Suche nach einem Ausgang geraten die Jugendlichen immer tiefer in die Eingeweide des Bergs. Alsbald entdecken sie merkwürdig leuchtende Steine, einen unterirdischen See und, tief im Bergesinneren, eine Stadt, in der Zwerge wie Sklaven gehalten werden. Rettung ist weit und breit nicht in Sicht. Doch seitdem sie die leuchtenden Steine berührt hat, geht eine seltsame Verwandlung mit Laurin vor. Sie entwickelt ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, weckt versteinerte und vertrocknete Pflanzen, bringt Leben und Farbe in die unterirdische Welt. Bald zeigt sich: Die abenteuerliche Reise durch die märchenhafte, bedrohliche Welt führt zu dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft … Quelle

Bewertung
Bevor ich mich in die Einzelheiten stürze, möchte ich vorwegnehmen, dass meine Freude über die Geschichte während der Lektüre leichte Dämpfer erfahren hat. Aber nur ein paar. Nun zu den Einzelheiten…

Der Anfang hat mich gefesselt (Ankunft in der neuen Welt, erste Orientierung) und ich war begeistert von der Idee des Zwergenreiches, dieser gespiegelten Welt mit vielen Parallelen zur Menschenwelt. Besonders fasziniert, hat mich die Art und Weise wie die Autoren aktuelle Themen eingebunden haben. Ich meine ganz konkret einige gesellschaftliche Elemente, die im Laufe der Geschichte immer weiter herausgearbeitet werden (Stichwort Fremdenhass). Die Geschichte zeugt insgesamt von großem Einfallsreichtum seitens der Autoren. Vor allem was die Sonne des Zwergenreiches angeht, haben mich die Autoren zum Schmunzeln gebracht. Auch die Beziehung zwischen der Menschenwelt und dem Zwergenreich und die gegenseitige Wahrnehmung. Einfach genial!

Was mir ziemlich auf die Nerven gegangen ist, waren die Verfolgungsjagden bzw. Laurins und Didis ständiges Fliehen; davon gab es einfach zu viel. Ich als Leser bin gar nicht richtig zur Ruhe gekommen. Die Verfolgungen haben die Geschichte unnötig in die Länge gezogen und waren teilweise auch sehr anstrengend zu lesen. Ziemlich schade! Ich musste mich dann doch ein bisschen zusammenreißen und weiterlesen. Manchmal haben die Figuren auch zu sehr um den heißen Brei geredet, frei nach dem Motto „Wir reden später“.

Aber auf ein Tief folgt ja meist ein Hoch. Und das Hoch ist in diesem Fall das Ende, denn das hat es in sich. Ich bin froh, weiter gelesen zu haben. Es kommt zu einem richtigen Showdown und nebenbei erhält man auch eine klitzekleine Lektion in nordischer Mythologie. Auf den letzten ca. 100 Seiten bekommt man nochmal eine geballte Portion Action und Fantasie serviert. Meines Erachtens gehaltvoller als jene Action, der man auf den vorausgehenden Seiten begegnet. An dieser Stelle hat mir das Lesen wieder Spaß gemacht, meine Langeweile war wie weggeblasen und ich war wieder an die Seiten gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen was passiert und wie die Geschichte ausgeht. Insgesamt finde ich, dass dieser Teil ein wenig zu kurz gekommen ist. Die letzten zwei Absätze haben mich vollkommen verdattert zurückgelassen. Ich sitze immer noch da und denke mir: Verdammt, damit hab ich jetzt nicht gerechnet. Toller Überraschungseffekt!

Fazit & Empfehlung
Ohne die steten Verfolgungsjagden wäre das Abenteuer der beiden Jugendlichen noch viel besser. Aber insgesamt haben die Hohlbeins für ein paar angenehme Lesestunden gesorgt. Und ein bisschen neidisch auf Laurin und Didi bin ich ja doch.

 Lieblingszitat
„[…] Die Alben mögen keine Fremden. Und sie sind der Meinung, dass einfach zu viele kommen.« »Und?«, fragte Didi. »Haben sie recht?« »Niemand, der in Not ist und Hilfe braucht, ist zu viel«, antwortete Urd.“ (S. 240)

„»Wenn wir auf Dummheit immer nur mit eigener Dummheit und Gewalt reagieren, dann wird sich nie etwas bessern«“ (S. 326)

 

[Montagsfrage] Besitzt du Bücher, die hinten im Regal stehen (oder gar nicht im Regal stehen), weil du dich insgeheim dafür schämst?

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Besitzt du Bücher, die hinten im Regal stehen (oder gar nicht im Regal stehen), weil du dich insgeheim dafür schämst?

Alle Montage wieder 😀 Heute kommt die Montagsfrage auf Buchfresserchens Blog von Aequitas et veritas

Also im Moment stehen in meinen wunderschönen, schwarzen, Plastikschwerlastregalen nur (schnell mal nachgezählt) 45 Bücher (Wörterbücher und Uni-Lektüre mal ausgelassen) und ich schäme mich für keines von ihnen. Alle anderen Bücher, die ich besitze wurden ausgelagert aus Platz- und Umzugsgründen. Aber als all diese Bücher noch zusammen in Bücherregalen standen, kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich mich für bestimmte Bücher geschämt oder sie versteckt habe (Ich hatte gar keine 2. oder 3. Reihen). Sogar die 50 Shades of Grey Bücher standen offen im Regal rum :O Einzig und allein die Kinderbücher (Bilderbücher & Co; nicht viele aber ein paar) wollte ich immer aus meinen Regalen verbannen, aber sie waren hartnäckig und haben sich, soweit ich mich erinnere, nicht aus den Regalen verdrängen lassen (dafür standen sie in den untersten Regalreihen. Gilt das auch als Versteck? :D). Ich bin so oft umgezogen, dass ich nicht mehr weiß, wann welche Bücher keinen Platz mehr in den Regalen gefunden haben und deswegen in den Umzugskisten bleiben mussten. Aber momentan schäme ich mich für keines der 45 Bücher in meinem Regal (Eher schäme ich mich für die Regale selbst. Aber zum Glück kann ich die hinter einem Vorhang verstecken).

bücherregal

Und besitzt du Bücher, die hinten im Regal stehen (oder gar nicht im Regal stehen), weil du dich insgeheim dafür schämst?
Lass es mich wissen! Ich freue mich 🙂

[Rezension] Nebelsilber

Nebelsilber von Tanja Heitmann

Titel: Nebelsilber
Autorin: Tanja Heitmann
Verlag: cbt (Random House Verlagsgruppe)
Seiten: 397
Preis: 16,99 €
Erschienen: 23.11.2015
ISBN: 9783570161210
Cover: cbt – Random House Verlagsgruppe
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Inhalt
Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo die Familie ein altes verlassenes Haus besitzt. Edie lebt mit einer Gabe, die mit einer Legende Wasserruhs tief verwurzelt ist. Doch nicht nur zu Wasserruhs Geschichten und Vergangenheit hat Edie eine besondere Verbindung, sondern auch zum entführten Silas Sterner, der plötzlich wieder aufgetaucht ist. Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf, die nach ihrem rechtmäßigem, geflohenem Opfer ruft.

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[Montagsfrage] Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?

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Ich wünsche euch einen schönen Montagnachmittag und es freut mich sehr, dass ihr den Weg zu meiner Antwort auf die Montagsfrage von BuboBubosLesewelt gefunden habt. Die heutige Frage lautet:

Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?

Ich habe mir noch nie wirklich Gedanken zu dieser Art Büchern gemacht und ich weiß auch nicht was ich von ihnen halten soll. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich auch noch nie ein solches Buch gelesen. Wenn es doch bereits einen Film gibt, warum sollte ich dann das Buch dazu lesen? Kann ein grottiger Film in der Buchversion besser sein? Stelle ich mir ja irgendwie sehr schwieig vor. Aber es ist zum Haareraufen: ich lese ein Buch und es wird verfilmt. Daraufhin schaue ich mir auch die Buchverfilmung an und bin entweder begeistert oder enttäuscht. Warum akzeptiere ich diese Reihenfolge, kann aber ein Buch nicht lesen, wenn der Film bereits erschienen ist bzw. noch erscheinen soll? Ganz einfach, weil ich mir beim Lesen vorstelle, wie die Figuren aussehen, wie ihre Stimmen klingen und und und. Wenn ich einen Film sehen (es  reicht schon das Filmplakat oder Trailer oder Buchcover, das ja meistens das Filmplakat ist) und dann das Buch dazu lesen würde, dann bin ich beeinflusst, irgendwie vorprogrammiert, eingeschränkt, und kann meiner eigenen Fantasie nicht mehr den Raum geben, den sie beim Lesen braucht und somit ist das Leseerlebnis nicht mehr da bzw. nichtmehr möglich.

Die einzige Art der „Novelization“, die für mich interessant ist, ist die von Videospielen. Da gibt es vor allem zwei Reihen, die mich interessieren und die ich auch schon angelesen habe. Einmal, die Assassin’s Creed Reihe (die Videospiele habe ich nicht gespielt bzw. durfte ich nicht spielen 😀 und inzwischen bin ich aus dem Videospielalter raus, große Ausnahme Pokemon) und die Trilogie zum Abenteuerspiel Myst (habe das Gameboyspiel gespielt, bin aber kläglich gescheitert). Wobei es sich in diesen Fällen ja nicht um eine reine Nacherzählung oder „Novelization“ der Spiele handelt, sondern liefern die Myst-Romane z.B. den geschichtlichen Hintergrund zum Spiel. In diesem Rahmen spricht mich auch die Literatur an, die es rund um meine Lieblingsserie gibt: Stargate. Genauer gesagt die „Stargate Atlantis Legacy Series“. Die Bücher setzen nach der letzten Staffel ein und führen die Geschichte fort. Das finde ich vollkommen in Ordnung, vor allem weil ich nicht genug von der Serie bekommen kann und mit der letzten Folge der 5. Staffel eine kleine Welt für mich zusammengebrochen ist. Ich glaube die Reihe setze ich jetzt auf meine Wunschliste 😀

Jetzt bist du gefragt: Was hälst du von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind? Lass es mich wissen 🙂