[Rezension] Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

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Titel: Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! 100 nicht ganz legale Erziehungstricks
Autoren: Johannes Hayers, Felix Achterwinter
Sprache: Deutsch
Verlag: Rowohlt
Seiten: 255
Preis: TB 9,99€
ISBN: 9783499628726
Erschienen: 19.12.2014
Verlagsseite (Bildquelle)

 

 

Klappentext
Diese Tricks finden Sie garantiert in keinem anderen Buch!
Johannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt. Obwohl: Ist Angelika normal, wenn sie bei sich selbst einbricht, um ihrem Sohn das Abschließen der Haustür einzutrichtern? Ist Maria normal, wenn sie ihre Tochter dazu bringt, den Sicherheitsgurt anzulegen, indem sie droht: «Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!»? Ob normal oder nicht, ob legal oder nicht, diese listigen und lustigen Erziehungstricks haben tatsächlich funktioniert. Denn Kinder lieben nicht nur Einhörner, sie lieben auch Bären. Warum sollte man ihnen also nicht hin und wieder einen aufbinden?

Bewertung
Ich habe schon lange kein humoristisches Buch mehr gelesen. Zunächst war ich eher skeptisch, ob dieses Buch überhaupt etwas für mich sein könnte (mein Kinderwunsch liegt noch in einer sehr seehr weit entfernten Zukunft) 😀 Aber im Nachhinein bin ich froh es gelesen zu haben: so viel Witz und Humor bin ich lange nicht mehr begegnet. Ich hab sehr viel gelacht und geschmunzelt. Und das ist doch die Hauptsache, oder? Ich habe die Lektüre sehr genossen! Die Tricks sind zwar teilweise echt mies und grenzen an die Illegalität, aber ich denke das macht sie auch so genial.

Mein absoluter Lieblingstrick ist Trick 92 „Der Aggro-Rapper“. Rückblickend frage ich mich, ob meine Eltern mit dem Vorschlag damals „Deine Mama kommt mit auf das Böser-Bube-Rap-Konzert“ (Name geändert 😉 ), nicht auch dasselbe erreichen wollte wie Torstens Mama, Hanna. Nur hat das leider nicht geklappt. Ich bin halt „erziehungsresistent“ 😀 Wenn ihr genau wissen wollt, worum es in Trick 92 geht, dann holt euch das Buch und lest nach.

Weitere Tricks die mir sehr gut gefallen haben, sind Nummer 1, 2, 22, 25, 26, 27, 30, 46, 54, 55, 56, 57, 58, 61, 65, 69, 70, 71, 78, 83, 86, 87, 92, 96, 97 (Ich weiß es sind sehr viele  :-D).

Empfehlung
Leser dieses Buches sollten ein kleines bisschen Verständnis für Humor mitbringen. Es eignet sich nicht aber nicht nur für verzweifelte Eltern. Denn schließlich ist es doch interessant zu erfahren, wie uns unsere Eltern damals reingelegt haben. Oder etwa nicht? 😀 Außerdem kann man sich ja ein paar Tricks merken, falls man doch selbst irgendwann mal eine verzweifelte Mutter oder ein verzweivelter Vater ist. Auf jeden Fall, ziehe ich meinen Hut vor allen Eltern da draußen und ganz besonders vor meinen, dass ihr uns ertragt und erzieht (oder sollte ich besser sagen reinlegt?). Danke dafür ♥

Lieblingszitate
„Tristan (11) ist vergesslich. Und zwar so vergesslich, dass sein Vater meint, die Geschichte von Tristan und Isolde hätte es mit seinem Sohn als Hauptfigur nie gegeben, weil Tristan die Isolde schlicht vergessen hätte“ S.215

„Ja, genau. Die Kinder müssen ja immer für die Schule ins Internet. Man kommt nachmittags gar nicht mehr auf die Goethe- und Schillerseiten. Der Literaturserver bricht regelmäßig zusammen, genauso wie die Erdkunde-, Bio-, Englisch und Matheseiten. Weil alle Kinder immer nur dahin wollen. Und bei Facebook ist tote Hose“ S. 225-226

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