[ACOERP] The ocean at the end of the lane

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Titel: The ocean at the end of the lane
Autor: Neil Gaiman
Verlag: Harper Collins
Seiten: 178
Preis: 8,99€
ISBN: 9870062325136
Homepage des Autors

 

 

 

 

Klappentext
Ein Mann beschließt nach einer Beerdigung, seine Kindheitsfreundin Lettie Hempstock zu besuchen. Als er bei ihrem Zuhause ankommt, erinnert er sich, dass Lettie nicht mehr dort lebt. Nachdenklich begibt er sich zu dem Teich, dem Ozean, hinter dem Haus und nach und nach erinnert er sich an seine Kindheit und an die Wunder und Schrecken, die unlöslich mit ihr verbunden sind.

Meine Meinung
Bei dieser Geschichte hatte ich ziemlich gemischte Gefühle: sie ist etwas seltsam und sonderbar, aber auf ihre eigene Art und Weise ist sie sehr besonders. Zuerst fand ich sie etwas komisch und anstrengend; der Einstieg in die Geschichte war etwas schwer und verwirrend, weil man zunächst gar nicht so richtig versteht was los ist. Aber nach einiger Zeit habe ich dann trotzdem gefallen an ihr gefunden. Es ist eine Geschichte auf die man sich einlassen muss, weil sie einen sehr philosophischen, symbolischen und reifen Charakter hat. Umso unglaublicher scheint es, dass ein 7-Jähriger die Hauptperson ist. Ein 7-Jähriger der gegen das Erwachsenwerden kämpfen muss: mit sieben ist das eindeutig zu früh. In diesem Buch kämpft die Kindheit gegen das Erwachsenendasein und -werden, gegen die Schrecken und die Monster, die diesen Prozess begleiten. Der Junge, und später der erwachsene Mann ohne Namen, muss sich Fragen über die eigene Existenz stellen, über Selbstwahrnehmung, Hoffnung und Freundschaft. Die Tatsache, dass das Ende genau so rätselhaft und unerklärlich ist wie der Anfang, hat mir sehr gut gefallen.

Der Autor vermittelt mit seiner Geschichte eine sehr dunkle und düstere Atmosphäre. Es ist Fantasy, aber es hat nichts mit Drachen oder Vampiren oder ähnlichem modernen Schnickschnack zu tun. Ich hatte das Gefühl, dass die Fantasie hier viel tiefer, unerklärlicher und ursprünglicher ist. Und genau das macht den Charme der Geschichte aus. Es ist Magie und Zauberei wie man sie nur ganz selten zu lesen bekommt.

Fazit
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass dieses Buch ein Highlight war, aber es war absolut keine Zeitverschwendung. Es ist keine leichte Kost, die Geschichte wirkt nach und stimmt nachdenklich, deswegen ist es nichts für Zwischendurch. Wer nach einer Abwechslung von typischer Fantasy sucht, ist mit „The ocean at the end of the lane“ an der richtigen Adresse!

Lieblingszitat
„Adults follow paths. Children explore.“ (S.56)

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