[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht

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Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Autoren: Patrick Ness und Siobhan Dowd
Verlag: Verlagsgruppe Random House cbj
Seiten: 214
Erschienen: 2011
ISBN: 9783570153741
Verlagsseite

© Coverabbildung: Random House cbj

Zusammenfassung
Conor wird in jeder Nacht von demselben Albtraum heimgesucht. Doch es ist nicht nur der Albtraum, der ihn bedrückt, sondern auch die Krankheit seiner Mutter macht ihm zu schaffen. Eines Nachts taucht ein Monster vor seinem Fenster auf. Conor stellt sich viele Frage: „Wer ist das?“, „Wo kommt es her?“ und die wichtigste von allen „Was will es von mir?“

Meine Meinung
Ich bin verliebt in dieses Buch! In die Geschichte, seine Figuren und in die Illustrationen. Und ganz besonders in das Vorwort des Autors! Ein so inspirierendes und tröstendes Vorwort habe ich lange nicht gelesen. Als ich das Vorwort gelesen habe, war mir klar: Dieses Buch wird kein Zuckerschlecken. Wie die Liebe nicht ohne Schmerz sein kann, so ist auch diese Geschichte gleichzeitig wunderschön, aber auch sehr sehr traurig. Manchmal frage ich mich wie so traurige Geschichten trotzdem so schön sein können. Wie manche Geschichten es schaffen, dass man sein Innerstes nach Außen kehrt und dann zusieht wie die Geschichte darauf herumtrampelt?

In diesem Buch finden sich 3 weitere, kleinere Geschichten, die alle einen sehr wahren und bedeutungsvollen Kern haben. Sie lehren den Leser viel über die menschliche Natur, dass es kein Gut und Böse gibt, kein Schwarz und Weiß. Manchmal sind Monster gar keine Monster und manchmal sind wir auch keine Monster, obwohl wir uns vielleicht selbst so vorkommen. Die Geschichte ist so echt und glaubwürdig erzählt: Ich habe die ganze Zeit mit Conor mitgelitten. Man hofft und zittert. Und am Ende, bei der Auflösung, sitzt man da und ist Wort wörtlich in Tränen aufgelöst. Man weiß gar nicht mehr wohin mit seinen Gedanken.

Und dann gibt es da noch die Illustrationen. Sie sind eine sehr passende Untermalung für die Geschichte: düster, lebendig und fantasievoll. Das Buch ist nicht nur ein Buch mit einer Geschichte, sondern ein Kunstwerk.

Meiner Meinung nach ist es ein Buch für jeden, nicht nur für Jugendliche: es behandelt ein Thema und all die Probleme, die damit einhergehen, die nicht nur Jugendliche betreffen können. Conor ist in einer einzigartigen Situation und dieses Buch kann dabei helfen sich selbst besser zu verstehen.

Fazit
Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt, sie ist so rührend und herzzerreißend. Und sie erzählt von einer Wahrheit, die sich viele niemals selbst eingestehen würden. Und genau das macht dieses Buch zu etwas Besonderem.

Das Buch kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste. Dieses Kunstwerk möchte ich definitiv in meinem Bücherschrank stehen haben.

Der Film erscheint übrigens im Februar 2017! Filmstarts: Sieben Minuten nach Mitternacht

Lieblingszitate
„Geschichten sind wichtig, sagte das Monster. Sie können wichtiger sein als alles andere. Wenn sie die Wahrheit in sich tragen“ (S. 151)

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht

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