[Rezension] Die Murdstone-Trilogie

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Titel: Die Murdstone-Trilogie
Autor: Mal Peet (†)
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 320
Erschienen: Februar 2016
Preis: TB 12,99€
ISBN: 978 3 492 28069 3
Deutsche Verlagsseite

© Coverabbildung: Piper Verlag


Klappentext

Alle Kritiker sind sich einig: die Murdstone-Trilogie ist das größte Werk der Phantastik seit «Herr der Ringe». Doch nur wenig ist über den Autor Philip Murdstone bekannt. Einige munkeln, dass er einst mit Jugendbüchern Preise gewann. Aber niemand kannte – bis jetzt- die Abgründe, die hinter der Fassade der Fantasy-Ikone lauern. Philip hat nämlich überhaupt keine Ahnung von Fantasy, er macht es nur fürs Geld. Allerdings ist die Murdstone-Trilogie auch kein einfacher Roman, sondern gleichzeitig der Tatsachenbericht eines verschrobenen Kobolds, dem Philip volltrunken im Moor begegnete und mit dem er einen Faust’schen Deal einging. Und sowas geht nie gut…

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[ACOERP] Atlantia

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Titel: Atlantia
Autorin: Ally Condie
Verlag: Dutton Books
Sprache: Englisch
Seiten: 298
Erschienen: 2014
Preis: $ 10,99
ISBN: 978 0 525 42793 3
Bei Penguin Random House
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© Coverabbildung: Penguin Random House


Inhalt
In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörende Gabe die Frauen der Familie verbindet.

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[Rezension] Aus dem Leben einer Matratze bester Machart

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Titel: Aus dem Leben einer Matratze bester Machart
Autor: Tim Krohn
Verlag: Diogenes Verlag
Seiten: 112
Erschienen: September 2015
Preis: TB 10€
ISBN: 978 3 257 24326 0
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© Coverabbildung: Diogenes Verlag

Klappentext
Der ewige Optimist Immanuel Wassermann erwirbt zur Feier seiner Spontanhochzeit mit einer gerade eroberten Italienerin eine deutsche Qualitätsmatratze. Gegen den Rat seiner Freunde (er ist Jude, wir schreiben das Jahr 1935) macht er sich mit seiner Angetrauten auf nach Berlin. Das Schicksal trennt die beiden, verschlägt sie wieder in den Süden – ihre Matratze ebenfalls. Und das ist nur der Anfang der Abenteuer dieser Matratze bester Machart: In den folgenden sechzig Jahren reist sie durch halb Europa. Sie fungiert als Liebesnest, Zuflucht, Spielzeug, Bettstatt, Krankenlager oder als Retterin in der Not – und verändert das Leben der Menschen, die auf ihr liegen.

Meine Meinung
„Aus dem Leben einer Matratze bester Machart“ schildert das vergangene Jahrhundert aus einem ganz interessanten und unerwarteten Blickwinkel. Tim Krohn macht aus einem alltäglichen Gegenstand etwas ganz besonderes und verleiht so seiner Geschichte einen ganz besonderen Charme. Mit jedem Menschen, der sich auf die Matratze bettet, nimmt sie eine weitere Geschichte auf: Die Matratze wird zur Schatzkarte, zur Hüterin von Träumen und Hoffnungen, erlebt die schönsten und traurigsten Momente im Leben ihrer Besitzer. Doch es ist auch eine Geschichte, die von Ankunft und Zufriedenheit erzählt.

Eine Geschichte aus der Sicht einer Matratze zu erzählen, muss einem erstmal in den Sinn kommen. Manchmal liegt das Besondere eben im Einfachen. Sehr schlicht von der Erzählweise, ist diese Geschichte sehr ungewöhnlich aber erfrischend. Ich sehe meine Matratze jetzt mit ganz anderen Augen. Viel hat sie noch nicht erlebt, denn ich habe sie erst Anfang März aus dem Lager eines Geschäftes befreit, aber mal sehen was die Zeit noch bringt.

Fazit
„Aus dem Leben einer Matratze“ gibt die Geschehnisse des letzten Jahrhunderts aus einer sehr persönlichen und unterhaltsamen Perspektive wieder. Für mich war es eine sehr anregenden und unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch. Es ist ein kleiner literarischer Happen, der einen gesättigt und zufrieden zurücklässt.

[Montagsfrage] Einfluss der Jahreszeiten

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Buchfresserchen macht heute frei und gibt uns die Möglichkeit eine ältere Montagsfrage, die wir verpasst haben, zu beantworten. Die Frage, die ich mir ausgesucht habe, ist gar nicht so alt, sie ist vom 05.12.2016. Leider hatte ich damals keine Zeit sie zu beantworten. Das hole ich jetzt nach:

Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten/die Bücher, zu denen du greifst?

Darüber habe ich noch nie so wirklich nachgedacht. Ich denke schon, dass es da einen Einfluss gibt, der läuft bei mir aber eher unterbewusst ab. Die Jahreszeit beeinflusst die Bücher, die ich lese dahingehend, dass ich jetzt im Winter niemals auf die Idee kommen würde, nach einem Buch zu greifen, das im Hochsommer am Meer spielt. Das würde einfach nicht zusammenpassen.

Ich würde allerdings nicht sagen, dass die kalte Jahreszeit mich dahingehend beeinflusst, dass ich jetzt nur noch Bücher lese, die im Winter spielen. Ich würde sagen, dass ich momentan eher „jahreszeiten-neutrale“ Bücher lese oder die, die über eine längere Zeitspanne laufen. Natürlich bin ich dagegen nicht abgeneigt, es hat sich bisher nur nicht ergeben.

Im Sommer sieht es etwas anders aus. Da lese ich sowohl Sommerbücher als auch Bücher, die in den kälteren Jahreszeiten spielen. Wahrscheinlich denkt sich mein Kopf: Ach, ich brauche jetzt eine Abkühlung!

So, jetzt habe ich mir das endlich von der Seele geredet 😀 Ich war echt traurig, als ich es nicht geschafft habe, diese Frage zu beantworten.

Wie sieht es bei euch aus? Winter gleich Bücher, die im Winter spielen? Oder ist es bei euch anderherum?

Und für welche Montagsfrage habt ihr euch heute entschieden?

Die nächste Montagsfrage kommt erst am 09.01.2017 wieder. Zwar legt die Montagsfrage einen kurzen Winterschlaf ein, aber mein Blog nicht: Hier wird auch über die Feiertage munter gebloggt. 🙂

[ACOERP] Wonder

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Titel: Wonder
Autorin: Raquel J. Palacio
Verlag: Random House (Englisch)/ Hanser Verlag (Deutschland)
Seiten: 405
ISBN: 9780552565974
Erschienen: 2014
Homepage der Autorin
Hanser Verlag

 

 

 

 Klappentext
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August. (Quelle: Hanser Verlag)

Meine Meinung
Mit der Lektüre dieses Buches ist mir eines klar geworden: August Pullman ist nicht nur ein Wunder, sondern er bewirkt auch welche. Seine Geschichte bringt einen dazu, darüber nachzudenken, mit welcher Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit wir unser Leben leben. Ich hab mich regelrecht ertappt gefühlt, als er die Blicke derjenigen Personen beschrieben hat, die ihn zum ersten Mal sehen. Ich denke, dass fast jeder von uns schon mal diesen Gesichtsausdruck hatte. Deswegen ist dieses Buch so wichtig, es ist eine Geschichte über Freundschaft, Selbstvertrauen, Respekt und vor allem Toleranz. Es setzt ein Zeichen gegen Mobbing und ich denke es wäre auch eine Lektüre, die für den Schulunterricht geeignet wäre.

When given the choice between being right or being kind, choose kind.

Die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, hat mir sehr gut gefallen. Zum einen sind die Kapitel sehr kurz, was zum sofortigen Weiterlesen animiert und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zum anderen fand ich die Perspektivwechsel sehr sinnvoll: Eine Geschichte hat immer mehrere Seiten und man sieht, dass alle Figuren irgendwie mit ihrem Leben zu kämpfen haben. Am meisten berührt hat mich die Perspektive von Augusts Schwester, Via. Die Ich-Perspektive gibt einen genauen Einblick in ihre Gefühlswelt und man kann verstehen was in ihr vorgeht. Außerdem denke ich, dass es irgendwann etwas langweilig geworden wäre, die Geschichte nur aus Augusts Perspektive zu lesen. Dazu ist die Thematik viel zu umfassend und vielschichtig.

Über Justin habe ich das gesamte Buch über den Kopf geschüttelt. Er strotzt nur so von Ignoranz und Naivität. Deswegen war das Julian-Kapitel auch unerlässich, um zu verstehen was genau in ihm vorgeht. Man erhält nochmal eine ganz andere Sicht auf Dinge. Alle Figuren wachsen über sich hinaus, auch August und vor allem Julian.

Interessant fand ich auch, dass die Autorin es zunächst den anderen Figuren überlässt Augusts Aussehen zu beschreiben. Man bekommt also nur einen äußeren Eindruck von ihm. Erst im Laufe der Geschichte erfährt der Leser wie August sich selbst sieht. Und teilweise ist es wirklich sehr herzergreifend.

Fazit
„Wonder“ von Raquel J. Palacio ist eine sehr berührende Geschichte, die dem Leser einen Spiegel vorhält, nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen. Es ist dem Leser überlassen, was er mit dem was er im Spiegel sieht anfängt. Für mich steht fest: „‚Shall we make a new rule of life … always to try to be a little kinder than is necessary?'“ (S. 299)

[Montagsfrage] Stellenwert des Lesens

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Es ist Monatgabend und ich bin etwas erledigt vom heutigen Tag. Den ganzen Tag in der Bibliothek sitzen und dann noch ein Seminar von vier bis sechs, kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Aber wie dem auch sei, es ist wieder Zeit für die Montagsfrage:

Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Das Lesen war schon immer ein sehr wichtiges Hobby, aber es ist nicht das einzige. Eigentlich war, bevor ich das Bloggen für mich entdeckt habe und bevor ich in eine kleinere Wohnung gezogen bin, mein größtes Hobby das Perlen! Aus Zeit- und Platzmangel muss dieses Hobby allerdings zurückstehen. Hier ein paar Bilder aus meiner aktiven Zeit als Perlerin:

Ich hatte auch eine eigene kleine Facebookseite, die eigentlich ziemlich gut lief. Ich rechne damit, irgendwann dieses wunderbare Hobby weiterzuführen. Und zu besonderen Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten kann meine Mama immer mit einem selbstgemachten Schmuckstück rechnen.

stirnband2Im Winter kommt auch immer noch das Stricken hinzu. Ich liebe es! Hauptsächlich stricke ich Mützen und Schals. Aber diesen Winter möchte ich mich auch mal an Fäustlinge wagen 😀

Ich beginne auch immer wieder mit ein und derselben Geschichte, die mir schon seit 2006 oder so im Kopf rumschwirrt. Ich bin bisher nie über das dritte Kapitel hinausgekommen.

Sooo, jetzt nochmal zurück zum Stellenwert des Lesens 😀 Achja, momentan hat das Lesen einen ziemlich hohen Stellenwert in meiner Freizeitgestaltung. Ich lese in der Uni-Bib, wenn ich eine kurze Pause einlege, vor Seminarbeginn und abends vor dem Schlafengehen. Eigentlich lese ich immer dann wen sich die Gelegenheit bietet.  🙂

Und wie sieht es bei euch aus? Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein? Verratet es mir in den Kommentaren 🙂