[ACOERP] The Last Unicorn

thelastunicorn

Titel: The Last Unicorn
Autor: Peter S. Beagle
Verlag: Roc
Seiten: 294
Erschienen: 1968
ISBN: 978-0-451-45052-4
Sprache: Englisch

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Inhalt
Ein Einhorn lebt allein in einem verwunschenen Wald. Als das Einhorn hört, dass es das letzte Einhorn auf der Welt ist, begibt es sich auf eine gefährliche Reise. Unterwegs trifft es auf ein paar treue Begleiter, dem Magier Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue. Gemeinsam treten sie dem roten Stier entgegen, um herauszufinden was mit den anderen Einhörnern geschehen ist.

Meine Meinung
In meinen Augen handelt es sich bei diesem Buch eindeutig um einen Klassiker, warum? Weil diese Geschichte kein Alter kennt. Genau wie das Einhorn, das nicht altert, ist die Geschichte zeitlos. Ich habe „Das letzte Einhorn“ bisher nur als Film gekannt. Er gehört eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen und das wird sich glaube ich auch nicht ändern.

Erst jetzt ist mir jedoch klar geworden, wie viel mir entgangen ist. Das Buch bietet so viel mehr als der Film (Ist doch eigentlich immer so, oder?). Im Buch gibt es viel mehr zu entdecken und man versteht die gesamte Handlung viel besser. Außerdem ist es viel tiefgründiger und reifer. Man könnte es so sehen: obwohl der Film schon sehr düster und ernst ist, ist der Film eher an Kinder gerichtet, während das Buch einen viel reiferen, erwachseneren Zug besitzt.

Der Schreibstil ist elegant, die Sprache hat etwas geheimnisvolles und zauberhaftes an sich, das man in der heutigen Fantasyliteratur teilweise (!) vergeblich sucht.  Ich bin übrigens auch der Meinung, dass dem Einhorn, in unserer heutigen Medienkultur, seine ursprüngliche Eleganz verloren gegangen ist. Sehr schade! Deswegen ist es umso beruhigender dieses Buch in meinem Regal stehen zu wissen, sodass ich immer wenn ich Sehnsucht danach bekomme, darin blättern kann.

Fazit
Wer „Das letzte Einhorn“ noch nicht kennt, der hat was verpasst. Es ist eine zeitlose und fantasievolle Geschichte, die bei mir Herzklopfen auslöst. Am Ende der Lektüre habe ich gemerkt, wie erwachsen ich geworden bin.

Lieblingszitate
„I would enter your sleep if I could, and guard you there, and slay the thing that hounds you, as I would if it had the courage to face me in fair daylight. But I cannot come in unless you dream of me“ (S. 211)

„[…] The happy ending cannot come in the middle of the story.“ The Lady Amalthea did not answer him. Schmendrick asked, „Why not? Who say so?“ „Heroes“, Prince Lír replied sadly. „Heroes know about order, about happy endings […]“ (S.251-2)

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