[Rezension und mehr] Drilla/ Frindle

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Titel: Drilla
Originaltitel: Frindle
Autor: Andrew Clements
Sprache: Italienisch
Originalsprache: Englisch
Seiten: 108
Verlag: Rizzoli
Erschienen: 2009
ISBN: 978-8817033442

 

 

 

 

Inhalt
Nach einem Referat über Wörterbücher erfindet der Fünftklässler Nick ein neues Wort. Er überzeugt nach und nach seine Freunde und Klassenkameraden das neue Wort zu benutzen. Doch mit den Konsequenzen hatte er nicht gerechnet.

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[Montagsfrage] Spoiler

 

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Die Montagsfrage beantworte ich diese Woche etwas verspätet. Ich hoffe ihr verzeiht! Die Uni nimmt mich ziemlich mit und ich habe nur wenig Zeit. 😦 Ich denke, dass ich ab Juli wieder regelmäßig posten werde, weil dann hoffentlich alle Hausarbeiten geschrieben worden sind und ich wieder mehr Zeit habe. Momentan erarbeite ich ein Konzept für ein Autorenwörterbuch. Das ist mal eine echt spannende Aufgabe. 🙂

Buchfresserchen möchte diese Woche von uns wissen:

Wurdest du schomal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Ich wurde schon ganz oft gespoilert, aber mir macht das persönlich nichts aus. Meistens gehe ich sogar extra auf die Suche nach Spoilern, weil ich zu neugierig bin 😀

Aber einmal ist mir etwas richtig Blödes passiert. Ich habe die „Assassin’s Creed“-Reihe in der falschen Reihenfolge gelesen. Deswegen habe ich nach dem zweiten Teil, den damals letzten Teil gelesen (inzwischen gibt es ja schon unzählige weitere Teile. Da habe ich den Überblick verloren). Während der Lektüre habe ich mich sehr über die Handlung gewundert, weil sie nicht zum Ende des zweiten Bandes gepasst hat. Auch die Anspielung auf vergangene Ereignisse kamen mir sehr merkwürdig vor. Konnte ich mich doch an nichts erinnern. Und so habe ich mir das Ende von Ezio Auditore gespoilert. Die übrigen Teile habe ich dann nicht mehr gelesen. Die Lust war vergangen.

Wie ist das bei euch? Wurdet ihr schon gespoilert? Und macht euch das was aus?

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Woche 🙂

[Plauderecke] Lesefreude schenken

Vor ein paar Wochen hat mir meine Mitbewohnerin hier im Wohnheim ein Mädel vorgestellt, eine Freundin aus ihrem Heimatland. Sie wollte mich unbedingt kennenlernen, um mit mir Deutsch zu sprechen. Wie sich rausstellte, sprach sie sehr gutes Deutsch und fast akzentfrei. Wir haben uns ein bisschen unterhalten und sie hat mir erzählt, dass sie mal von ihrem Bruder ein Werk von Goethe geschenkt bekommen hat.

Ich meine nichts gegen Goethe, aber als Fremdsprachenlerner gibt es definitiv spannendere Lektüren 😀 Ich meine Goethe ist nicht schlecht, aber auch nicht grade eIMG_1057infach. Daher beschloss ich, ihr mein gerade ausgelesenes „Der Himmel kann warten“ von Sofie Cramer zu schenken. Einfach so. Ich hätte es sowieso nicht wieder mit nach Deutschland genommen und bevor es im Müll landet, dachte ich mir, dass sie sich eventuell darüber freuen würde.

Ich konnte ihr das Buch leider nicht persönlich geben, da ich sie vor ihrer Abreise nicht mehr gesehen habe. Aber meine Mitbewohnerin hat es weitergereicht. Außerdem verriet mir meine Mitbewohnerin, dass ihre Freundin erst vor ein paar Tagen Geburtstag gehabt hatte. Welch schöner Zufall! So konnte ich noch eine nette Widmung verfassen. 🙂 Ein paar Tage später hat sie mir auf Facebook geschrieben und sich bedankt. So kam es, dass ich einfach so jemanden eine kleine große Freude machen konnte.

Habt ihr auch schon jemanden so eine Freude gemacht? Erzählt mir mehr 🙂

 

 

[Montagsfrage] Aus Büchern herauswachsen?

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Ach ja, wie schnell die Zeit vergeht. Mein Auslandsaufenthalt neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Gestern habe ich meine Heimfahrt gebucht. In knapp 25 Tagen geht es zurück nach Hause.

Apropos Zeit. Die heutige Montagsfrage ist eng verknüpft mit dem Thema:

Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Mit dieser Frage spielt Buchfresserchen auf einen Umstand an, den wahrscheinlich jeder kennt. Man wird älter, sieht mehr von der Welt und wenn man dann plötzlich sein Lieblingsbuch in die Hand nimmt, merkt man, dass das was dort geschrieben steht mit den eigenen Vorstellungen und Erwartungen nicht mehr viel zu tun hat.

Früher, so mit 14-16 Jahren habe ich die Bücher der Reihe ‚Freche Mädchen, freche Bücher‘ geliebt. Inzwischen weiß ich, dass das was dort erzählt wird, totaler Quatsch ist. Aus den Bücher bin ich definitiv „rausgewachsen“. Vielleicht ist meine Aversion gegenüber Liebesromanen und romantischen Komödien ja nur eine logische Folge davon. Wer weiß, würde mich auf jeden Fall nicht wundern 😀

Zwei weitere Reihen, aus denen ich hoffentlich niemals herauswachsen werde, sind die ‚Tintenherz‚-Reihe und die ‚Harry Potter‚-Reihe. Die Werte und Ideen, die diese Bücher transportieren, sind vielleicht eher ein Grund weshalb man mit ihnen mitwächst, anstatt aus ihnen herauszuwachsen. Die Geschichten an sich mögen noch unrealistischer sein als die von ‚Freche Mädchen, freche Bücher‘, dafür sind aber die Grundgedanken universeller.

Soo, wie sieht es denn bei euch aus? Gibt es ein Buch, dass ihr früher richtig gern mochtet, aber inzwischen nicht mehr?

[Plauderecke] Zweisprachig bloggen?

Wer mir schon ein Weile folgt, der weiß, dass ich gerne fremdsprachige Bücher lese (Englisch und Italienisch). In letzter Zeit spiele ich mit dem Gedanken mich mal daran zu versuchen, meine Rezensionen auf Englisch zu verfassen. Damit meine ich nicht, dass ich meinen Blog nun vollständig umkrempeln möchte. Nein. Der erste Schritt soll sein eine Probe-Rezension auf Englisch zu verfassen, diese hochzuladen und zu sehen wie sie ankommt. Wenn mir das Ergebnis gefällt (die Reichweite spielt dabei eigentlich keine so große Rolle), dann weite ich das auf diejenigen Bücher auf, die ich auf Englisch und Italienisch lese. Zu den deutschen Büchern werde ich weiterhin meine Meinung auf Deutsch kundtun und die Hauptsprache bleibt Deutsch. 🙂

Gedanken über das zweisprachige Bloggen mache ich mir schon länger. Ich habe sehr früh mit dem Fremdsprachenunterricht angefangen und deswegen traue ich mir das auch zu. Und vor allem durch mein Studium bin ich momentan sehr daran gewöhnt auf Englisch zu schreiben, zu lesen und zu denken. Außerdem ist mir aufgefallen, dass wenn ich ein Buch auf Englisch gelesen habe, es mir schwerfällt meine Gedanken auf Deutsch zu formulieren bzw. umzuformulieren. Macht das Sinn? Ich finde schon. 😀

Mein Blog ist noch jung und ich denke, dass meine „Selbstfindungsphase“, also das was ich mit meinem Blog machen und erreichen möchte, noch nicht abgeschlossen ist. (Keine Angst, an dem Thema Bücher wird nicht gerüttelt).

Ich habe noch keine endgültige Entscheidung gefällt und ich muss mir noch ein paar Gedanken zur Gestaltung machen. Zum Beispiel, füge ich einen Disclaimer ein, in dem ich darauf hinweise, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist? Und so weiter. 🙂

Last but not least ;-), möchte ich auch eure Meinung dazu hören. Denn ihr seid ja schließlich meine Leser. ❤ Was haltet ihr vom zweisprachigen Bloggen? Würdet ihr diese Rezensionen trotzdem noch lesen oder hättet ihr darauf keine Lust? Sagt mir was ihr denkt, ich bin für jede Idee oder Anregung offen. Oder habt ihr Bedenken? Dann teilt sie mir mit!  🙂