[Plauderecke] Praktikum, Bloggen, Lesen und das Leben

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hoffe ihr verbringt ein erholsames Wochenende und genießt das schöne Wetter 🙂 Hier ist es unglaublich schwül 😦

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Wer mir nun schon eine Weile folgt, der weiß, dass ich nicht die Regelmäßigkeit in Person bin was die Veröffentlichung von Beiträgen angeht. Aber in diesen letzten zwei Wochen war es ja doch etwas zu still hier 😦 Ich möchte euch in diesem Beitrag erklären, woher das kommt und außerdem noch ein paar Gedanken zum Thema Lesen und Bloggen loswerden.

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Der Halbjahres – Book – Tag 2017

Nachdem ich vor einer gefühlten Ewigkeit von Kathrin (vom Blog Bubo Bubos Lesewelt) zum Halbjahres-Book-Tag 2017 getaggt worden bin, habe ich es jetzt endlich geschafft, den Beitrag zu verfassen. Und das obwohl das erste Halbjahr schon etwas zurückliegt 😀 Also vielen Dank an Kathrin! Und wer Lust hat, sein erstes Halbjahr in einem Beitrag zusammenzufassen, soll sich hiermit bitte angesprochen fühlen 🙂

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1. Welches Buch war bisher das Beste?

Hmm, schwere Frage! Im ersten Halbjahr habe ich 37 Bücher gelesen. Aus den knapp vierzig Büchern das Beste rauszusuchen, ist wirklich kein einfaches Unterfangen. Aber ich würde sagen, dass ‚Hypervsum Ultimate‚ von Cecilia Randall ganz weit oben steht. Diese Reihe begleitet mich einfach schon seit so langer Zeit. Aber auch ‚The Broken Teaglass‚ von Emily Arsenault war wirklich gut. Daran hat mir besonders gut die Mischung aus Lexikographie und Thriller gefallen. Für ‚The Broken Teaglass‚ möchte ich auch noch eine Rezi schreiben. Vielleicht nehme ich das jetzt auch endlich in Angriff.

2. Bester Folgeband einer Reihe?

Im ersten Halbjahr habe ich nicht viele Folgebände gelesen und die, die ich gelesen habe, haben mich nicht so richtig umgehauen. Deswegen muss ich diese Frage leider blank lassen. Obwohl ‚Hyperversum Ultimate‚ wirklich gut war, war es nicht der beste Folgeband der Reihe.

3. Eine Neuerscheinung, die du noch nicht gelesen hast, aber es auf jeden Fall noch wirst?

Hier fällt mir als erstes die italienischer Neuerscheinung von Federico Moccia ‚Tre volte te‚ ein. Endlich geht die Liebesgeschichte zwischen Step und Babi (hoffentlich?) weiter (dt. ‚Drei Meter über dem Himmel‘). Ich kann es kaum erwarten. Da werden so viele Erinnerungen aus meiner Jugend wach. Hach ja. (Normalerweise lese ich keine Liebesromane, aber bei Moccia mache ich mal eine Ausnahme).

4. Was ist die heißersehnteste Neuerscheinung des 2. Halbjahres?

Das sind auf jeden Fall zwei Bücher: ‚Origin‚ von Dan Brown und ‚Flugangst 7A‚ von Sebastian Fitzek. Das wird ein hochspannender und actionreicher Herbst. Ich werde  im Oktober (während der Buchmesse) auch zur Lesung von Dan Brown gehen (Yuppiee!). 🙂

5. Welches Buch war eure größte Enttäuschung?

Die größte Enttäuschung war ‚L’addio‚ von Antonio Moresco. Ich habe das Buch abgebrochen, weil es viel zu konfus geschrieben ist und die Storyline sehr seltsam ist. Es hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber auch ‚Uprooted‚ von Naomi Novik hat mich etwas enttäuscht. Der Roman hat ziemlich viele Längen und langweilige Beschreibungen.

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6. Welches Buch war die größte Überraschung?

Die größte Überraschung war ‚Die Flockenleserin‚ von Mike Powelz. Ich hätte nie gedacht, dass ein Buch ein positives Gefühl in Bezug auf den Tod bzw. dessen Wahrnehmung vermitteln kann. Daher hat mich dieses Buch wirklich positiv überrascht.

 

7. Neuentdeckter Autor?

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Im ersten Halbjahr habe ich viele neue Autoren entdeckt. Ich habe aber auch viele Bücher von bereits bekannten Autoren gelesen. Sehr gut gefallen, hat mir der Schreibstil von Alexandra Bracken (‚Passenger‚). Aber auch die Selfpublisherin Sarah Ricchizzi, mit ihrer Kurzgeschichte ‚Der Sandkornzähler‘, hat mich positiv überrascht. Damit gehört sie zu den neuentdeckten Autoren.

8. Neuer Lieblingscharakter?

Einen neuen Lieblingscharakter habe ich nicht. Allerdings habe ich sehr gerne von der Flaschenpost in ‚Flaschenpostgeschichten‚ von Oliver Lück gelesen. Ich denke, dass es nicht viele Gegenstände gibt, die so viele gute Geschichten erzählen können wie die Flaschenpost.

9. Ein Buch, das dich zum Weinen gebracht hat?

Ein Buch, das mich zum Weinen gebracht hat, hat es nicht gegeben. Deswegen muss diese Frage blank bleiben.

10. Ein Buch, das dich glücklich macht?

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Ein Buch, das mich glücklich gemacht hat, war ‚The Last Unicorn‘ von Peter S. Beagle. Bei der Lektüre dieses Buchs sind so viele Kindheitserinnerungen wach geworden und es war schön darin zu schwelgen.

 

 

 

11. Schönstes Buch, das du erworben hast?

Puh, das schönste Buch, das ich in diesem ersten Halbjahr erworben habe, war ‚Beren und Lúthien‚ von J. R. R. Tolkien. Ich finde das Cover ist elegant gestaltet, dabei aber sehr einfach belassen. Es erinnert mich irgendwie an mittelalterliche Kunst und strahlt etwas Geheimnisvolles und irgenwie Erhabenes aus.

12. Was willst du dieses Jahr noch unbedingt lesen?

Hier mal ein kleiner Einblick in meine Leseliste:

  • Die Magie der Lüge – Nicole Godzek
  • Tre volte te – Federico Moccia
  • La bottiglia magica – Stefano Benni
  • Small great things – Jodi Picoult
  • Die Mächtige – Trudi Canavan
  • Beren und Lúthien – J. R. R. Tolkien
  • Magonia – Maria Dahvana Headley
  • Eine Mutter kämpft gegen Hitler – Irmgard Litten

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[Rezension] Die Mächte des Feuers

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Titel: Die Mächte des Feuers
Reihe: Ja – Band 1
Autor: Markus Heitz
Verlag: Pieper Verlag
Seiten: 576
Erschienen: 2016 (Neuauflage)
Preis: TB 10€
ISBN: 978-3-492-28106-5

Zum Piper Verlag

Homepage von Markus Heitz

© Coverabbildungen: Piper Verlag

 

 

Inhalt
Seit Jahrhunderten werden die Geschicke der Welt in Wahrheit von übermächtigen Wesen gelenkt: den Drachen. Sie entfachen politische Konflikte, stürzen Könige und treiben Staaten in den Krieg. Doch nun schlagen die Menschen zurück …  © Piper Verlag

Meine Meinung
Als großer Drachen-Fan war es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis ich diese Reihe lese. Bei mir hat es jetzt tatsächlich etwas länger gedauert, aber dafür habe ich schnell aufgeholt (Band 2 habe ich auch schon gelesen und jetzt fiebere ich Band 3 entgegen). Generell ist es lange her, dass ich einen richtigen Fantasy-Schinken in der Hand hatte. Jetzt habe ich meine Komfortzone überwunden und bin über alle Maßen süchtig und begeistert!

Die Mischung aus Fantasy und historischen Ereignissen hat mich von Anfang an mitgerissen. Ich brauche keine neuerschaffene Welt, um mich in Fantasy zu verlieren. Ich bin der Meinung, dass es nicht sehr vielen Autoren gelingt, Fantasy und Realität auf eine glaubwürdige und ansprechende Art und Weise verschmelzen zu lassen. Markus Heitz ist dieses Spiel mit der Realität gelungen. Zwischendruch musste ich immer wieder feststellen: Schade, dass es keine Drachen gibt! Andererseits ist diese Tatsache doch irgendwie beruhigend. Zwar sind die Drachen Bösewichte, also blutrünstige Monster, die die Menschen genüsslich verspeisen, schmälert das meine Begeisterung nicht (als großer Fan von der Temeraire-Reihe, war diese Perspektive doch etwas gewöhnungsbedürftig). Auch die Tatsache, dass die Menschen als Marionetten fungieren und es die Drachen sind, die sie sich zunutze machen, ist anders aber doch nicht so abwegig. Obwohl sich die Drachen in diesem Band noch etwas bedeckt und im Hintergrund halten, spürt man ihre Macht. Eigentlich passt das Bild, das der Autor von den Drachen zeichnet, viel besser. Zwar fand ich es am Anfang etwas beunruhigend, dass die Drachen einen hohen Menschenkonsum pflegen, aber zum Glück gibt es die Drachenheiligen und -jäger.

Auch sprachlich hat mich der Autor überzeugen können. Die Ausdrucksweise ist zeitgemäß bzw. so wie man es für die 20er Jahre erwarten würde. Zudem kommt es einem durch die Beschreibungen so vor als wäre man tatsächlich vor Ort. Als würde man tatsächlich mit Silena durch die Luft düsen und Drachen erledigen. Vor allem die Beschreibungen wie die Drachen kämpfen und morden, empfinde ich als sehr realitätsnah (jaja, haha realitätsnah) bzw. glaubwürdig. Man merkt, dass in jedem Abschnitt sehr viel Liebe zum Detail liegt. Dabei wird es aber zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig, ganz im Gegenteil; die Handlung schreitet rasant voran. Die verschiedenen Handlungsstränge, die Mitspieler und Gegenspieler, ihre Intrigen und (inneren und äußeren) Konflikte machen die Geschichte sehr lebendig. Der Autor kennt sich aus mit unerwarteten Wendungen und Cliffhangern. Vor allem bei den letzten 200 Seiten fiel es mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Obwohl ich leider zugeben muss, dass ich den finalen Kampf als etwas zu hektisch empfunden habe. Erträglich fand ich die zarte Liebesbeziehung, die sich langsam aber sicher entspinnt aber zu keinem Zeitpunkt die Handlung dominiert hat.

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Ich möchte auch noch kurz etwas zum Cover sagen. Das Cover, das man auf der Seite vom Piper Verlag findet (s. o.), ist eine Neugestaltung. Mir persönlich gefällt das alte Cover viel besser. Warum? Ganz einfach: Manchmal sagt ein Bild eben mehr als 1000 Worte. Das Cover passt einfach viel besser zur Geschichte und ist nicht ’nichtssagend‘. Es enthält ein paar versteckte Hinweise. Zudem ist es viel bedrohlicher und gewaltiger, was auch sehr gut zum Ton der Geschichte passt. Wenn ihr den ersten Band gelesen habt, werdet ihr meine Aussage nachvollziehen.

 

Fazit
Markus Heitz ist ein wahrer Fantasy-Meister! Empfehlung? Auf jeden Fall. Fangt am besten jetzt sofort damit an. (Eine kleine Anmerkung: Meiner Meinung nach, schlägt die Geschichte eine sehr erwachsenen und reifen Ton an. Die Handlung und die Figuren sind anspruchsvoll und komplex. Ich will Jugendliche nicht davon abraten, das Buch zu lesen, aber ich weiß ehrlich nicht, ob mir das Buch mit 16 oder 17 gefallen hätte.)

 

 

 

 

 

[Rezension] Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen

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Titel: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen
Autorin: ItsColeslaw
Verlag: Fischer Verlage
Seiten: 304
Erschienen: 2017
Preis: Paperback 12,99€
ISBN: 978-3-7335-0380-2

Verlagsseite

YouTube-Kanal: ItsColeslaw

© Coverabbildung: S. Fischer Verlage

 

 

Inhalt
Erwachsenwerden ist eine der schwierigsten Erfahrungen, die wir überleben müssen. Manchmal tut es gut, zu wissen, dass es jemanden gibt, der das alles schon durchgemacht hat und dir versichert: so schlimm ist es gar nicht, du schaffst das schon! Lisa Sophie ist wie die große Schwester, die du dir immer gewünscht hast! Ob es um Liebe, Probleme in der Schule oder Stress mit den Eltern geht, Lisa Sophie spricht auf ihrem YouTube-Kanal ›ItsColeslaw‹ aus eigener Erfahrung – und das nicht immer ohne Fremdschämfaktor! Sie ist (gefühlt) schon in jedes Fettnäpfchen getreten und hat die peinlichsten Situationen erlebt! Aber hey – genau das kann doch jedem mal passieren, oder? Lisa Sophie erzählt von ihrer Zeit als Teenager und den Problemen, die sie zu bewältigen hatte. Sie zeigt dir, dass am Ende doch noch alles gut wird! © S. Fischer Verlage

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[Rezension] Das Geräusch des Lichts

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Titel: Das Geräusch des Lichts
Autorin: Katharina Hagena
Verlag: Kiepenheur & Witsch
Erschienen: 2016
Seiten: 272
Preis: HC 20€
ISBN: 978-3-462-04932-9

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© Coverabbildung: Kiepenheuer & Witsch

 

 

Kurzbeschreibung
In einem Wartezimmer warten fünf Menschen darauf aufgerufen zu werden. Eine der Wartenden erfindet die Lebensgeschichten der anderen Wartenden. Da ist zum Beispiel Daphne Holt, Botanikerin. Sie ist auf der Suche nach ihrer Freundin und stößt bei ihrer Suche auf ein wohlgehütetes Geheimnis. Der Musiker, der den letzten Wunsch seiner verstorbenen Frau erfüllt. Richard, der auf der Suche nach seiner Mutter und seiner Schwester ist. Die Erzählerin erfindet die Geschichte einer alten verwirrten Dame und zum Schluss auch ihre eigene Geschichte, einen Thriller, der ein unerwartetes Ende nimmt.

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