[Rezension] Meine wundervolle Buchhandlung

Buchhandlung_Hartlieb

Titel: Meine wundervolle Buchhandlung
Autorin: Petra Hartlieb
Verlag: Dumont Verlag
Seiten: 208
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-8321-9743-8
Preis: HC 18€, TB 9,99€

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© Coverabbildung: Dumont Verlag

 

Inhalt

Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. Im Herzen ist Petra Hartlieb noch immer Hippie geblieben, auf dem Papier ist sie aber nun schon seit zehn Jahren Unternehmerin.
In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind. Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem großen Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebeserklärung an die Welt der Bücher. (Quelle: Dumont)

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[Montagsfrage] 5 Urlaubsbücher

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Buchfresserchen möchte wissen:

Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Also bei mir würden mitkommen:

  • Couchsurfing in Russland (Stephan Orth)
  • Die maskierte Stadt (Genevieve Cogman)
  • Die Mächtige (Trudi Canavan)
  • Beren und Lúthien (J.R.R. Tolkien)
  • Tre volte te (Federico Moccia)

Wie sieht es bei euch aus?? Welche 5 Bücher würdet ihr mitnehmen?

Eure Wiebke 🙂

[Rezension] Tigermilch

Tigermilch

Titel: Tigermilch
Autorin: Stefanie de Velasco
Verlag: KiWi
Seiten: 280
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-462-04753-0
Preis: TB 9,99€

Homepage des Verlags

© Coverabbildung: KiWi Verlag

 

Klappentext
Nini und Jameelah sprechen die O-Sprache und sind Profis im Wörterverdrehen. Sie sind unzertrennlich und fühlen sich mit vierzehn Jahren fast erwachsen. Deshalb kaufen sie Ringelstrümpfe, trinken Tigermilch und üben auf der Kurfürsten für ihr erstes Mal. Sie erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen und überziehen den Staub der Straße mit Glamour. Die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Doch dann werden sie Zeuge, wie der Konflikt in der Familie ihres Freundes Amir eskaliert und alles droht zu zerbrechen.

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[Plauderecke] Ich bin wieder da

Hallo meine Lieben,

seit ich das letzte Mal einen Beitrag veröffentlicht habe, ist ziemlich viel Zeit vergangen. Deshalb möchte ich euch jetzt auf den aktuellen Stand bringen, was in meinem Leben gerade so los ist bzw. war. 🙂

Mitte Juni habe ich mein Auslandssemester in Polen beendet. Ich kann ehrlich sagen, dass ich auf eine schöne aber unglaublich anstrengende Zeit zurückblicken kann. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, neue Erfahrungen gemacht, viele Tränen vergossen und sehr viel gelernt (wirklich viel gelernt, das meine ich nicht im übertragenem Sinne).

katowice

Das Abenteuer Lexikographie geht weiter. Im August absolviere ich ein Praktikum in Mannheim (wo genau möchte ich jetzt noch nicht sagen), aber auch dort werde ich viele alte Bekannte treffen. Ich freue mich schon 🙂

Übrigens! Während des Semesters wurde ich interviewt. Es ging um meinen Studiengang, Lexikographie. Wer neugierig ist und wissen will, worum es da genau geht, dann schaut einfach hier: Mehr als Lesen & Literatur: Studiengänge für Buch-Experten

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Eine Woche nach meiner Rückkehr bin ich mit meinem Freund in den Urlaub gefahren. Nach Griechenland, genauer nach Korfu ♥ Oh war das schön. Aber vieeeel zu kurz. Sobald ich alle Fotos beisammen habe, möchte ich uns ein schönes Fotoalbum basteln, damit wir immer an die schöne Zeit zurückdenken können (Hach nein, wie romantisch von mir :-D).

Was gibt es noch.. Von Januar bis Juni habe ich insgesamt 33 Bücher gelesen, das macht insgesamt 10.410 Seiten. OHA. Ich bin baff! Mal sehen was in der zweiten Jahreshälfte noch so dazukommt.

Momentan, naja eher seit ein paar Wochen oder fast Monaten, stehe ich mit meiner Facebook-Seite auf Kriegsfuß. Irgendwie nervt mich Facebook mit seiner Rechweiteneinschränkung, etc. Mir macht es nicht sehr viel Spaß dort zu posten und dementsprechend hängt die Seite auch hinterher. Ich denke, ich werde der ganzen Sache nochmal eine Chance geben. Instagram macht mir viel mehr Spaß 🙂

Im Juli plane ich, meine letzte Hausarbeit zu beenden (für das Semester) und dann meine Freizeit zu genießen. Auf dem Leseplan stehen die folgenden Bücher:

  • Tigermilch von Stefanie de Velasco
  • Die Mächtige von Trudi Canavan
  • Couchsurfing in Russland von Stefan Orth (falls es irgendwann in der Stabi abgegeben werden sollte :-D)
  • Tre volte te von Federico Moccia

Ob das so aufgeht, mal sehen. Ich finde es immer schwer, Bücher im Voraus rauszusuchen. Bei mir läuft das eigentlich eher spontan ab 🙂

Ich denke, dass ich jetzt wieder öfter etwas schreiben werde. Schließlich habe ich jetzt wieder genug Zeit dafür!

Bis bald! ♥

Eure Wiebke

 

 

 

[Rezension] Die Flockenleserin

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Autor: Mike Powelz
Titel: Die Flockenleserin
Verlag: Amazon Publishing
Preis: Kindle 4,99€
Seiten: 509
Erschienen: 2013

Homepage des Autors

 

 

Klappentext

Im Grunde ist ein Hospiz wie ein schönes Hotel – kein bisschen düster. Weiße Ärztekittel? Fehlanzeige. Haustiere? Erlaubt. Feste Besuchszeiten? Nein. Vorzeitig auschecken? Auch das kommt vor … Doch natürlich gibt es Unterschiede zu normalen Hotels. Schließlich sterben die Gäste im »Hotel Hospiz«. Außerdem sind sie ehrlicher als an jedem anderen Ort, egal ob Manager oder Obdachloser, Schwuler oder Neonazi, piekfeine Dame oder Aids-Kranke. Als die kranke Minnie ein Zimmer in Haus Holle bezieht, lernt sie ihre elf Mitbewohner kennen, jeder der Gäste verbirgt ein anderes schmutziges Geheimnis. Plötzlich ereignen sich drei mysteriöse Todesfälle und Minnie fühlt sich dazu berufen zu beweisen, dass ein unheimlicher Serienmörder dahintersteckt.

Meine Meinung
In diesem Roman geht es ums Sterben. Es ist eine Geschichte über den Tod, aber gleichzeitig auch über das Leben, denn beides ist abhängig voneinander. Dieser Roman ist unglaublich raffiniert aufgebaut, das Ende kommt total unerwartet und hat mich total verblüfft. Möglicherweise war ich auch ein wenig enttäuscht, dass das Ende nicht so war wie ich es mir vorgestellt habe. Aber der Roman hat mich auf ganzer Linie überzeugt.

Der Autor beschreibt seine Figuren nicht nur, nein, er haucht ihnen Leben ein und verpasst ihnen interessante Charakterzüge, die genauso bunt und verschieden sind wie das Leben selbst. Dadurch, dass der Autor sich selbst und seine Familie in den Roman miteinbezieht, bekommt die Geschichte zusätzliche Dichte, Ehrlichkeit und wirkt realer. Als wäre das, wovon der Autor schreibt tatsächlich so vorgefallen. Auch die Dynamiken, die der Autor zwischen den Gästen beschreibt, scheinen sehr realitätsnah zu sein. Teilweise tun sich dort wirklich menschliche Abgründe auf.

Man merkt auf jeden Fall, dass der Autor Journalist ist, denn alles in der Geschichte ist gut recherchiert. Trotzdem schafft es der Autor, eine gute Balance zwischen Sachlichkeit und Emotionalität zu wahren, ohne dass es zu langweilig oder zu kitschig wird. Ebenso ist die Erzählung niemals zu langatmig oder zu rasant, wie bei anderen Krimi-Autoren. Die Spannung baut sich eher langsam auf und ist unterschwellig immer anwesend.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Art und Weise wie der Autor den Tod und das Sterben thematisiert. Denn es ist vor allem eins: offen. Ich habe noch nie etwas so beruhigendes über den Tod und das Sterben an sich gelesen. Ich bin ehrlich erstaunt. Vor allem weil ich eine Heidenangst vorm Sterben habe (aber irgendwie auch vorm Leben). Der Roman hat mir diese Angst zwar nicht nehmen können, aber ich denke, dass mir die Geschichte zu einer anderen Perspektive verholfen hat. Auch die Themen Religion, der Umgang mit den verschiedenen Krankheiten wird auf angemessene Weise behandelt. Einen Mord in einem Hospiz geschehen zu lassen, ist verrückt und gleichzeitig genial. Denn wer würde an einem solchen Ort, wo der Tod ein und aus geht, einen Mord vermuten? Haus Holle erscheint mir wie ein Paradies zu sein. Ob es solche Hospize wohl wirklich gibt?

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren teilweise die Gespräche zwischen Mike und einigen Gästen. Manchmal sind diese einfachen Unterhaltungen zu regelrechten Therapiesitzungen ausgeartet. Auch den Monolog seines Vaters fand ich etwas übertrieben, besonders in Anbetracht seiner Krankheit.

Das Ende hat mich wortwörtlich geflasht, umgehauen und einfach nur verwirrt. Ich war ernsthaft der Überzeugung, dass… lest selber, ich will ja nicht spoilern.

Fazit
Ich bin wirklich sehr froh, dass ich diesen Roman entdeckt habe. Meine Perspektive auf den Tod hat sich definitiv geändert. Zwar nicht um 180-Grad, aber immerhin ein wenig. Über Rückführungen muss ich mich auch mal genauer informieren.

Ich kann den Roman all denjenigen empfehlen, die bereit sind sich auf etwas anderes einzulassen. Und die keine Berührungsängste mit dem Thema Tod oder Krankheit haben. „Die Flockenleserin“ ist ein Krimi mit Substanz, der an der eigenen Substanz kratzt.

Lieblingszitat
„Sie kennen doch das Phänomen, dass man ein bestimmtes Lied mit einem Menschen verbindet, oder? […] Sie wissen nicht, welche Lieder andere Menschen mit Ihnen verbinden. Jeder Mensch ist ein Mix aus unterschiedlichsten Liedern…“ (S. 195)

 

[Plauderecke] Kindle ade?

Morgen fahre ich nach Hause. MORGEN! Mir kommt es echt so vor als wäre ich erst vor ein paar Wochen hier ins Wohnheim gezogen. Dabei ist seit dem 11.02 sehr viel mehr Zeit vergangen als nur ein paar Wochen. Insgesamt liegt ein sehr anstrengendes aber auch außergewöhnliches Semester hinter mir. Ich bin dankbar, dass ich es erleben durfte, weil ich sehr viel gelernt und viele interessante Menschen kennengelernt habe. Aber genauso dankbar bin ich, dass ich bald die Heimreise antreten darf. 🙂

Mein Vorfreude ist riesig! Und wisst ihr auch worauf? Ich freue mich auf meine Bücher, mehr noch, auf meine Papierbücher (und meine Leselampe)!

In den vergangenen Monaten habe ich hauptsächlich auf meinem E-Reader gelesen und der ist wirklich super praktisch (ohne ihn wäre ich wirklich aufgeschmissen gewesen). Auf Reisen, im Auslandssemester, bei Platzproblemen ist ein E-Reader unschlagbar… trotzdem geht doch nichts über ein richtiges Buch. DENN… egal welches Buch man auf dem E-Reader liest, es sieht alles gleich aus. Derselbe Schrifttyp, dasselbe Format, alles grau in grau. Das schmälert das Leseerlebnis ziemlich. Außerdem sind E-Reader auch noch so frech und machen einfach ein Update während man liest. Hallo?! Was soll das? 😦

KindleÄrger

Bei einem E-Reader kann man das Cover nicht bewundern, die Farben, die Schriften, die Details, die Liebe und die harte Arbeit, die darin steckt. Man kann den E-Reader nicht kurz zuklappen und das Cover anstarren und anfassen. Das geht nicht. Man könnte fast meinen, dass das Lesen auf dem E-Reader monoton sei. Vor diesem grausigen Schicksal bewahren uns natürlich die Autoren, mit ihren bunten Geschichten, ihren facettenreichen Helden und Anti-Helden. Danke dafür! 🙂

Was ich damit sagen will.. Mein E-Reader geht ab Samstag in den Urlaub. 🙂 Auf meiner Leseliste haben sich schon jede Menge Bücher angesammelt, die ich lesen möchte. Gestern wollte ich die Bücher über die Bibliotheks-App vormerken, aber nö, mein Konto ist abgelaufen (Jahresgebühr ist fällig! -.-). Hoffentlich kommt mir da niemand zuvor… 😀 Auf meiner Liste stehen die folgenden Titel:

  1. Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen (ItsColeslaw)
  2. Schnitt! (Arnold van de Laar)
  3. Couchsurfing in Russland (Stephan Orth)
  4. Nach einer wahren Geschichte (Delphine de Vigan)

Mal sehen was noch dazukommt. 🙂 Dann kann ich auch endlich das Lesezeichen benutzen, dass ich mir in Breslau gekauft habe… (Ich wette, dass ich es nach spätestens zwei Wochen verlege und nicht mehr finde, so wie immer :-D)

Magnetisches Lesezeichen Breslau

Habt ihr noch irgendwelche Buchtipps? Schreibt mir die Titel doch in die Kommentare (gerne mit Link zu eurer Rezension, falls vorhanden) 🙂