[Plauderecke] Buchbloggerbande FBM 2017

Hallo ihr Lieben!

Es ist wieder soweit! Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür. Und obwohl ich mir letztes Jahr hoch und heilig versprochen habe, dieses Jahr nicht hinzugehen, werde ich auch wieder am Start sein 😀 zusammen mit meiner Schwester. Dass ich komme ist übrigens ihr Verdienst. Sie war noch nie auf einer Buchmesse und wollte unbedingt hin. Mal sehen wie sie mit den Menschenmassen zurecht kommt 😀 Trotz meiner leichten Skepsis freue ich mich doch irgendwie total. Wir werden am Samstag und am Sonntag auf der Buchmesse zu finden sein. Samstag Abend gehen wir sogar zur LIVE Präsentation von Dan Browns „Origin“ (das lese ich momentan auch).

Anders als letztes Jahr werde ich mir keinen Plan aufstellen, zu welchen Veranstaltungen ich wann wo hingehen möchte. Habe letztes Jahr gemerkt, dass das nicht ganz so gut geklappt hat. Ich werde mir ein paar Sachen notieren und dann mal sehen, wo es mich hinverschlägt.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Aktion Buchbloggerbande!

Worum geht es bei der Aktion „Buchbloggerbande“?

Wie erkennen sich Buchblogger und -tuber untereinander? Manche kennt man, mit einigen ist man schon lange befreundet. Und irgendwann entwickelt man vielleicht sogar eine Art „Instinkt“ dafür. Es gibt bestimmte Merkmale, die Buchblogger und ihre YouTube-Kollegen auszeichnen (Namenschildchen, Visitenkarten, T-Shirts, u.v.m.) – aber das sind meist die alten Hasen, die Koryphäen des Buchbloggertums. Kurz eben jene die man sowieso erkennt. © Literatouristin

Schaut bei Bianka, der Literatouristin vorbei. Sie erklärt auf ihrem Blog alles sehr ausführlich!

buchbloggerbande

Auch ich werde dieses Jahr wieder mein türkises Armband tragen. Ich überlege auch ein Namensschild zu basteln und dort eine kleine Schleife anzubringen. Ist vieleicht etwas auffälliger als ein Armband das in den Ärmel rutschen kann etc. Auch wenn ich es vielliecht für einen eher kleinen Blog etwas übertrieben sein könnte, mit einem Namensschild rumzulaufen. Aber egal! Man muss eben sehen wo man bleibt. 😀 Muss mal schauen, wo ich so ein Namensschild herbekomme. Wahrscheinlich in einem Schreibwarenladen… Wisst ihr da zufällig was? Möchte nicht unbedingt beim großen A bestellen…

Werdet ihr auch auf der Buchmesse sein? Und macht ihr mit bei der Aktion?

Eure Wiebke

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[Rezension] Aquila

Aquila_Poznanski

Titel: Aquila
Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe Verlag
Genre: Thriller
Erschienen: 2017
Seiten: 432
Preis: Broschiert 16,95€
ISBN: 978-3-7855-8613-6
◊ nicht gesponsert o. ä.; Geschenk eines Familienmitglieds

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Homepage der Autorin

© Coverabbildungen: Loewe Verlag

 

Inhalt
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn … Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? © Loewe Verlag

Weiterlesen „[Rezension] Aquila“

[Plauderecke] Europäischer Tag der Sprachen

Hallo ihr Lieben!

Meine Mama hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass heute der Europäische Tag der Sprachen (ETS) ist. Zu diesem Anlass habe ich mich mal auf der Homepage des ETS umgeschaut. Hier geht es zur Homepage: Europäischer Tag der Sprachen

Aber was ist der Europäische Tag der Sprachen überhaupt?
Der ETS ist auf Initiative des Europarats entstanden und wird seit 2001 jedes Jahr am 26. September gefeiert. Und dies sind die Ziele des ETS:

  1. der Öffentlichkeit die Bedeutung des Sprachenlernens bewusst zu machen und dafür zu sorgen, dass mehr verschiedene Sprachen gelernt werden, um so Mehrsprachigkeit und interkulturelles Verständnis zu fördern,
  2. die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas zu fördern, die es zu erhalten und zu pflegen gilt,
  3. lebenslanges Sprachenlernen in und außerhalb der Schule zu fördern, sei es für Studien- oder berufliche Zwecke, aus Gründen der Mobilität oder aus Freude und für den Austausch.© Homepage der Initiative ETS

So, jetzt sind wir alle wieder ein bisschen schlauer. Welche Sprachen habt ihr denn schon gelernt bzw. welche lernt ihr? Ich habe in meinem Leben schon einige Sprache gelernt. Fließend spreche ich Deutsch (Muttersprache), Italienisch und Englisch. Dann habe ich mal Französisch, Spanisch und Polnisch gelernt. Mit Spanisch fange ich dieses Semester nochmal an. 🙂 Vamos! Vor allem die italienische Sprache war schon immer der Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben.

(Und ja, der Gedanke zweisprachig zu bloggen, spukt immer noch in meinem Kopf herum. Ist aber in der Umsetzung etwas schwierig.)

Ich habe mich noch ein bisschen auf der Seite umgeschaut und eine tolle Rubrik gefunden: Einzigartige Wörter! Aus dieser langen Liste habe ich zwei rausgesucht, die mir ganz besonders gut gefallen:

cwtch (aus dem Walisischen)
an affectionate hug – provide a ’safe‘ place in someone’s arms, a rather special one, blessed with the warmth and generosity of the Welsh, a truly free flowing expression of love and acceptance

sjøstygg (aus dem Norwegischen)
being so ugly that the tide won’t come in, if you’re on the shore (literally, sea ugly)

© ETS

Aber auch eldhus-fifi, regelneef und meraki sind wundervolle Wörter. ❤ Ach, Sprachen sind schon etwas Tolles!

Und, welche Wörter haben bei euch das Rennen gemacht? Welche Rubrik gefällt euch oder findet interessant? Verratet es mir doch in den Kommentaren. 🙂

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend! 🙂

Eure Wiebke

[Montagsfrage] Angewohnheiten beim Lesen

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Es ist wieder Montag bzw. ist der Montag schon fast wieder rum. Für mich ist meine letzte Woche im Praktikum angebrochen. Mit einem lachenden und einem weinenden Augen sehe ich meiner Rückfahrt nach Hause entgegen. Nächsten Montag beantworte ich die nächste Frage wieder in Erlangen.

Die heutige Frage lautete:

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Weiterlesen „[Montagsfrage] Angewohnheiten beim Lesen“

[Rezension] Dein finsteres Herz

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Titel: Dein finsteres Herz
Originaltitel: The Murder Bag
Autor: Tony Parsons
Übersetzer: Dietmar Schmidt
Genre: Kriminalroman
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 2014
Preis: Broschiert 14,99€
ISBN: 978-37857-6115-1
◊ nicht gesponsert o. ä.; entliehen aus der Stadtbibliothek Mannheim

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© Coverabbildung: Bastei Lübbe Verlag

Inhalt
Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Stück für Stück kommt er dem Täter näher – ohne zu bemerken, dass er längst nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte ist .. © Bastei Lübbe Verlag

Meine Meinung
Das Buch steht nun schon seit ungefähr 2 Jahren auf meiner Wunschliste, seit ich es während meines ersten Besuchs der FBM am Bastei Lübbe Stand in der Hand hatte. Bevor ich mir das Buch in der Bibliothek ausgeliehen habe, habe ich ein paar negative Rezensionen gelesen. Davon habe ich mich nicht entmutigen lassen, denn zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Jetzt habe ich es gelesen und ich habe den Roman überhaupt nicht als langweilig empfunden. Zugegeben, dieser Krimi war kein absoluter Pageturner und auch kein Jahres-Highlight, aber er hat mir trotzdem sehr gut gefallen.

Zunächst kommt der Prolog und der hat es schon mal in sich. Dann geht es packend weiter und der Leser lernt den Detective Max Wolfe kennen. Etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig für mich war die Tatsache, dass der Roman in der 1. Person geschrieben ist. Ist nicht meine Lieblingsperspektive, aber man kommt doch schnell rein. Im Laufe des Romans erfährt man so vieles über das Leben, die Gedanken und Gefühle des Ermittlers, was nicht uninteressant ist. Es zeigt, dass er auch einfach nur ein Mensch ist.

Wie gesagt, der Prolog ist schon eine Nummer für sich. Der Leser erhält schon einige Hinweise auf das mögliche (?) Motiv das hinter den Morden steckt. Im Laufe der Lektüre hatte ich das Gefühl, dass der Prolog vielleicht schon etwas ZU viel verrät. Vielleicht hätte man eine Sache weglassen können, um den Rätselfaktor zu erhöhen. Nichtsdestotrotz wird man als Leser auch auf eine falsche Fährte gelockt, und das mehrmals.  Dies macht die Auflösung des Falls dann umso überraschender und erstaunlicher. Wenn man denkt, man weiß wer’s war, weiß man’s dann eigentlich doch nicht. Ätsch. Den Leser an der Nase herumführen – das gefällt mir.

Die Ermittlungen schreiten stetig voran, werden von Schilderungen aus dem Privatleben des Ermittlers unterbrochen, was der Spannung keinen Abbruch macht. Die Ermittler werden mit Rückschlägen, Sackgassen und unerwarteten Entdeckungen und Wendungen konfrontiert. Ein bisschen Liebe gibt es auch, sowohl familiär als auch erotisch. Glücklicherweise trägt auch letzteres ein bisschen zur Entwicklung der Handlung bei.

Das Finale bzw. die Auflösung hat mich sprachlos zurückgelassen. Das kann man doch nicht einfach so stehen lassen, er muss doch etwas tun! Es ist zum Haare raufen. Aber andererseits war es auch sehr berührend, damit meine ich wirklich den allerletzten Absatz.

Den Originaltitel (‚The Murder Bag‘) finde ich übrigens sehr viel aussagekräftiger als den deutschen Titel, vor allem rückblickend. Was mir an dem Roman auch noch sehr gefallen hat: man erfährt sehr viel über die kriminalistische Vergangenheit der britischen Polizei (Scotland Yard, Jack the Ripper etc.). Nebenbei staubt man also noch ein bisschen Hintergrundwissen ab und bessert so sein Allgemeinwissen auf.

Fazit
Insgesamt ist ‚Dein finsteres Herz‘ ein guter Krimi für Zwischendurch, der Action und Spannung mitbringt, also für gute Unterhaltung sorgt. Zu den Jahres-Highlights zähle ich den Roman allerdings nicht. Für Fans der britischen Kriminalpolizei genau das Richtige.

Lieblingszitat
„Mir wären kluge Menschen mit dummen Handys lieber“, brummte Mallory. (S. 63)

[Rezension] Die Magie der Namen

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Titel: Die Magie der Namen
Reihe: Bd. 1
Autorin: Nicole Gozdek
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 368
Erschienen: 2016
Preis: HC 16,99€; TB 9,99€
ISBN: 978-3-492-70387-1
◊ Eigenkauf, nicht gesponsert o. ä.

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© Coverabbildung: Piper Verlag

 

Inhalt
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit … © Klappentext: Piper Verlag

Meine Meinung
Das Thema meiner Bachelorarbeit war die Onomastik, also die Namenkunde. Super interessantes Thema. Als ich das Buch entdeckt habe, lag mein Abschluss noch nicht lang zurück und deswegen wollte ich es unbedingt lesen. Namen? Super! Aber bei diesem Roman geht es eher um die Onomantie. Also darum, ob der Name den Charakter bestimmt, um Wahrsagerei von Namen in Verbindung mit Zahlen usw. Eigentlich ja Quatsch, aber… verdammt ist das cool, was die Autorin daraus gemacht hat. Dort wo die Wissenschaft aufhört, fängt die Fantasie gerade erst an zu wüten.

Wie also nicht anders zu erwarten war, hat mich die Namensmagie direkt in ihren Bann gezogen. Ich finde diese gesellschaftliche Struktur, die auf Namen und Zahlen beruht sehr einfallsreich und faszinierend. Allerdings hatte ich ein paar Schwierigkeiten, die Namen immer den richtigen Berufen zuzuordnen. Aber dazu gibt es ja den Anhang hinten im Buch. Ich würde gerne im großen Namensarchiv von Himmelstor arbeiten. Zumal ich schon ein Praktikum in einem Archiv gemacht habe. Beste Voraussetzungen also.

Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, bei dem die Spannung nicht verloren geht. Es passiert immer etwas. Sie verliert sich nicht in unnötigen Beschreibungen, und doch werden wichtige Aspekte, wie z. B. die Gesellschaftsstruktur oder der Ablauf der Namensgebung, nebenbei eingestreut, ohne die Handlung zu verkomplizieren o. ä. Die Handlung schreitet sehr schnell voran. Es gibt ein paar bedeutende Ereignisse, die dann auch im Fokus stehen und ausführlicher von der Autorin geschildert werden. So bleibt die Handlung recht kompakt und übersichtlich.

Die Figuren haben zwar Kontur aber wenig Tiefe. Dieser Eindruck entstand bei mir dadurch, dass sie durch die Namensmagie zu sehr an ihre ‚Vorfahren‘ gebunden sind und so keine eigenen Macken o. ä. entwickelt haben. Das hat mir gefehlt. Lediglich Tirasan macht meiner Meinung nach eine wirkliche Entwicklung durch. Man erlebt wie er sich verändert, nicht nur äußerlich sondern auch innerlich.  Mir gefällt, dass er immer mehr über sich selbst herausfindet, ein schöner Selbstfindungsprozess. Trotzdem bin ich das Gefühl nie wirklich los geworden, dass er immer noch nicht die nötige Reife besitzt, um sein Schicksal zu erfüllen. Dies hingegen bringen die anderen Figuren schon eher hin. Von allen mag ich Rustan Polliander am liebsten.

Das Ende hat mir leider nicht wirklich gefallen und hat mich etwas enttäuscht. Es kam mir vor als würde sich Tirasan mit seiner Entscheidung einfach so aus der Affäre ziehen; dass er einfach einen ziemlich einfachen Weg gewählt hat, um seine Probleme zu lösen. Schön und gut, aber eher unglaubwürdig, unpassend und irgendwie unfair. Damit beziehe ich mich auch auf die Angelegenheit mit Rustan. Schade, wenn es doch immer so ‚einfach‘ wäre seine ‚Probleme‘ aus der Welt zu schaffen.

Fazit
Trotz einiger Unstimmigkeiten hat mich ‚Die Magie der Namen‘ überzeugen können. Es ist kein 0815-Fantasy-Quatsch, den man schon mal irgendwo gelesen hat. Der Roman ist daher eine tolle Abwechslung. Der 2. Teil (‚Die Magie der Lüge‘) ist inzwischen schon erschienen und ich bin schon ganz gespannt, wie das Abenteuer weitergeht. Leseempfehlung für ‚Die Magie der Namen‘? Ein klares JA!